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Wissen Sie, wie die Keyword Recherche richtig funktioniert?

Die Keyword Recherche ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung. Der Clou ist, jene Keywords zu verwenden, nach denen potentielle Kunden auch tatsächlich suchen. So bringt Ihnen eine gute Suchmaschinenoptimierung oder Usability wenig, wenn Sie die falschen Suchbegriffe einsetzen.

Bei der Keyword Recherche stehen die Content-Produzenten vor einer speziellen Herausforderung: Sie müssen die Suchbegriffe vorhersehen, nach denen andere Menschen uns im Internet suchen würden.

Keyword Recherche bedeutet sich in den Kunden hineinversetzen

Wer diese besondere Kundensicht bei der Keyword Recherche berücksichtigt, hat garantiert mehr Erfolg. Formulieren Sie also das Keyword immer mit den Augen und Gedanken des Suchenden.

Dabei müssen Sie über sein Problem nachdenken und wie er es beschreiben würde. In dieser Form tippt er das nämlich in die Google Suchzeile ein. Der Suchende formuliert also immer ein Problem. Daher kein Keyword einsetzen, dass einen Lösungsansatz verspricht.

Denn die Lösung für sein Problem kennt der Kunde oft noch nicht. Die Kunden denken vom Problem her, nicht rückwärts von der Lösung zum Problem.

So denken die User im Internet

Hier sind einige Anhaltspunkte für die Keyword Recherche, um sich in die richtige Kundenperspektive hineinzuversetzen:

  • Fachausdrücke: Tatsache ist, nach Fachbegriffen sucht niemand. Vermeiden Sie es also, diese als Keyword einzusetzen. Zwar kennt man als Produzent seine Produkt- und Markenbezeichnungen, nur der Kunde kennt diese nicht. So ist man mit der umgangssprachlichen „Klammermaschine“ schneller aufzufinden, als dem fachlich korrekten „Heftgerät“.
  • Rechtschreibung: Die Kunden können nicht alles wissen. So machen sie sich weder Gedanken um die Groß- oder Kleinschreibung, noch der richtigen Schreibweise. Wenn es hart auf hart kommt, schreiben sie das Wort auch noch komplett falsch. In diesen Fällen empfiehlt es sich, alle möglichen Varianten im SEO Text aufzunehmen und mit einem Hinweis zu versehen. Zum Beispiel: appsystems, fälschlicherweise oft „App Systems“, entwickelt hochwertige Softwarelösungen.
  • Grammatik: Auch die Grammatik ist nicht jedermanns Sache. Die Kunden neigen im Internet dazu, Begriffe zusammenzusetzen, die ihnen passend erscheinen. Zum Beispiel kann man in der Suchzeile „Sportbekleidung laufen draußen Winter“ lesen. Hier gilt: Fügen Sie genau diese Kombination in einen grammatikalisch richtigen Satz ein und schon haben Sie den Suchbegriff im Text eingebaut.
  • Einzahl oder Mehrzahl: Es lässt sich nicht pauschal sagen, ob mehr nach der Einzahl oder der Mehrzahl gesucht wird. Das müsste man für jeden Begriff individuell recherchieren. Fakt ist: Für die Suchmaschine ist die „Druckerpatrone“ ein völlig anderer Begriff als die „Druckerpatronen“.
  • Zusammen oder getrennt: Auch hier macht die Suchmaschine einen Unterschied zwischen dem „Computerbildschirm“ und dem „Computer Bildschirm“.
  • Füllwörter: Es gibt eine Reihe an Wörter, die ignoriert die Suchmaschine fast immer. Solche sind, beispielsweise, „in“ oder „die“. Erstaunlicherweise neigen auch wir manchmal dazu, diese Wörter bei der Suche auszublenden. So wird nach einem „Installateur Wien“ genauso häufig gesucht, wie nach einem „Installateur in Wien“. Oder denken wir, dass wir das bessere Ergebnis mit „Wien Installateur“ erhalten? In all diesen Fällen am besten genau recherchieren, was die User am häufigsten eintippen und alle Varianten im Text aufnehmen.

Ein Keyword kommt selten allein

Die Mehr-Wort-Suchabfragen haben die Ein-Wort-Abfragen abgelöst. Wurde bis vor einiger Zeit noch nach einem einzelnen Begriff gesucht, tippen die Kunden nun mehrere Suchwörter für ein aussagekräftiges Resultat ein.

Wenn also von EINEM Keyword die Rede ist, kann das durchaus eine ganze Wortgruppe sein. So sieht die prozentuelle Verteilung der Mehrwort-Suchabfragen aus:

  • Suchabfrage mit einem Wort: 17 – 20 %
  • Suchabfrage mit zwei Wörtern: 22 – 32 %
  • Suchabfrage mit drei Wörtern: 25 – 28 %
  • Suchabfrage mit vier Wörtern: 14 – 21 %
  • Suchabfrage mit fünf Wörtern: 6 – 18 %

Eindeutig zu erkennen ist, dass die User am häufigsten zwei oder drei Wörter bei den Suchabfragen eintippen. Die Suchenden haben erkannt, dass sie im Internet genauere Resultate erhalten, wenn sie detaillierter danach fragen.

Das Erstaunliche: Ist auf der ersten Ergebnisseite in den Suchabfragen nicht das gewünschte Ergebnis dabei, spezifiziert der User seine Anfrage und stellt sie erneut. Das unterstreicht die Wichtigkeit des richtigen Keywords. Denn nur so landet meine Webseite an den vorderen Plätzen im Suchranking. Auf die zweite Seite bei den Google Suchergebnissen klickt kaum jemand.

Die Keyword Recherche dreht sich also darum, den Kunden an der richtigen Stelle abzuholen. Welche SEO Tools Ihnen bei der Analyse zur Verfügung stehen, lesen sie hier.

Barbara Kellner unterstützt das appsystems Team mit ihrer Begeisterung für Online-Marketing und Suchmaschinenoptimierung

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